Der Mensch im Zentrum. Nicht die Institution.

Organisationsübergreifende Vernetzung, die den Bedarf von Klient*innen ins Zentrum stellt. Wir beraten Gemeinden, Trägerschaften und Akteure beim Aufbau koordinierter Gesundheitsnetze.

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300+Projekte 35+Jahre CH-weit

Unser Ansatz

Vernetzungs- statt Versorgungsorientierung.

Im Mittelpunkt von Gesundheitsnetzen stehen nicht «versorgende» Institutionen, sondern Menschen an ihrem gewählten Lebensort mit ihren hochindividuellen Unterstützungs- und Autonomiebedürfnissen.

Betreuung, Hilfe und Pflege ist eine Kernaufgabe der Gemeinden. Kommunale und regionale Alterskonzepte und Strategien sind wichtige Instrumente bei der Realisierung.

Die Zukunft der Prävention, Hilfe, Betreuung und Pflege für ältere Menschen liegt in der kommunal oder regional koordinierten, multidisziplinären Vernetzung von Angeboten und Leistungen zugunsten der individuellen Nachfrage.

Entscheidend für die Qualität der Vernetzung ist ein flexibel anpassbares und nachweislich autonomieförderndes Leistungssystem – genau so viel und so lange wie nötig. Während Institutionen eher für langfristigen Bestand stehen, werden Gesundheitsnetze immer wieder neu gewoben.

Gesundheitsnetze beseitigen Doppelspurigkeiten zwischen Anbietern, kreieren für und mit potentiellen Nutzer*innen genau die passenden Leistungen und verhindern unpassende oder widersprüchliche Empfehlungen sowie Fehlbehandlungen.

Wir unterstützen kommunale und regionale Alterskonzepte hin zu koordinierten Gesundheitsnetzen, weil sie neben dem Nutzen für die Betroffenen auch ein eindeutiges Kostendämpfungspotential aufweisen.

Für wen wir arbeiten

  • Gemeinden und Städte
  • Private und öffentliche Trägerschaften
  • Ambulante, intermediäre und stationäre Organisationen
  • Zivilgesellschaftliche Initiativen
  • Regionale Zweckverbände und Verbundorganisationen

Was Gesundheitsnetze leisten

  • Gesundheitserhaltung und Prävention
  • Behandlung, Betreuung und Nachsorge
  • Rehabilitation als Teil eines Gesamtangebots
  • Vernetztes Zusammenwirken von Leistungserbringern und Kostenträgern
  • Qualitativ optimierte und kosteneffiziente Leistungserbringung
Unverbindliches Erstgespräch

Sie möchten Unterstützung bei der Planung eines Gesundheitsnetzes?

Erfahrungshintergrund aus laufenden und vergangenen Verbundprojekten.

  • Austausch zur Erfassung Ihrer Bedarfslage
  • Erfragen von beteiligten Organisationen und Prozessen
  • Erstellen einer unverbindlichen Offerte für eine Begleitung
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David Baer, Geschäftsführer von vitalba
David BaerGeschäftsführer
Drei Schwerpunkte

Vision. Bedarfsidentifikation. Integration.

Aufbau und Entwicklung koordinierter Strukturen, Wohn- und Pflegeformen.

Vision

Neue Wohn- und Betreuungsformen für eine Gesellschaft im Wandel.

Betreutes Wohnen, Spezialpflegeformen, Community Care, intermediäre Wohnformen: die Bedürfnisse der Bevölkerung verändern sich. Weg von starren Rundum-Modellen unter Inkaufnahme von Autonomieverlusten, hin zu Fluid Care mit hoher Selbstbestimmung: das ist die Vision für vernetzte Angebote.

Bedarfsidentifikation

Praxisorientierte Synergien als gemeinsames Ziel: Wir unterstützen Gemeinden und Trägerschaften bei der Entwicklung regionaler Verbundkonzepte. Im Fokus stehen die Identifikation des tatsächlichen Transformationsbedarfs und -nutzens sowie tragfähige Formen der Zusammenarbeit bis hin zu Fusionen. Erfolgreiche Kooperationen erfordern Zielklarheit, Sorgfalt und einen wertschätzenden Umgang mit bestehenden Strukturen und Kulturen.

Wir unterstützen Gemeinden und Trägerschaften bei der Entwicklung regionaler Verbundkonzepte. Oft steht dabei nicht die schnelle Fusion oder Zusammenführung, sondern die Identifikation des tatsächlichen Transformationsbedarfs und -nutzens im Vordergrund. Jede verbindlich vertiefende Zusammenarbeit zwischen bestehenden, bewährten und langjährig eingespielten Organisationen stellt für alle Beteiligten eine grosse Herausforderung dar. Nicht nur organisatorisch und prozessual, sondern insbesondere auch kulturell. Sorgfalt, Zielklarheit und wertschätzender Umgang mit Bestehendem sind deshalb zentrale Pfeiler des Erfolgs.

Vernetzte Angebote

Familiale, ambulante, intermediäre und stationäre Angebote zu einem koordinierten Netz verbinden.

Wir beraten kommunale und regionale Alterskonzepte und -strategien hin zu koordinierten Gesundheitsnetzen. Aus dem Nebeneinander wird ein gemeinsam kreiertes Miteinander. Dabei spielt nicht nur die Autonomie der Klient*innen, sondern auch jene der beteiligten Organisationen eine entscheidende Rolle.

★★★★★

«Das Knowhow der involvierten vitalba Berater in der Fach- wie auch in der Strategieberatung waren wichtige, zielführende Ressourcen für die Projektgestaltung.»

Christoph Gullinterner Projektleiter
Warum Gesundheitsnetze

Vier Gründe für Gesundheitsnetze.

Gesundheitsnetze sind nicht nur besser für die Menschen. Sie sind auch wirtschaftlich sinnvoll.

Keine DoppelspurigkeitenKoordinierte Anbieter verhindern, dass Leistungen parallel und unabgesprochen erbracht werden. Das spart Ressourcen und verbessert die Betreuungsqualität nachweislich.
Massgeschneiderte LeistungenNicht die Institution bestimmt das Angebot. Sondern der individuelle Bedarf. So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Passend für die aktuelle Lebenssituation.
KostendämpfungKoordinierte Gesundheitsnetze zeigen ein nachweisliches Kostendämpfungspotential auf. Weniger Fehlbehandlungen, weniger unnötige Hospitalisierungen, effizientere Ressourcennutzung sind wichtige Ziele.
Autonomie im ZentrumJeder Mensch strebt nach einem eigenen Mass an Selbstbestimmung. Gesundheitsnetze unterstützen diese Autonomie, statt sie durch institutionelle Logik zu untergraben.
Praxis

Gesundheitsnetze in der Praxis

Herausforderung Langzeitpflege Sarganserland

Entwicklung der Grundlagen für eine vertiefte Kooperation in Richtung eines koordinierten Gesundheitsnetzes. Die Hauptprojekte legten die Grundlagen für eine regionale Beratungs- und Informationsstelle (Leben im Alter Sarganserland LiAS) sowie einer regionalen Trägerschaft für das gesamte ambulante und stationäre Pflegeangebot.

Gemeinde Mels: Eviva erleben

Beratung der Gemeinde zur Sanierung des bestehenden Alterszentrums und zu dessen möglicher Umnutzung für zivilgesellschaftliche und intermediäre Angebote. Erarbeitung des diesbezüglichen Grobkonzepts gemeinsam mit einer multidisziplinären Projektgruppe und zivilgesellschaftlichen Akteuren.

Referenzprojekte

Gesundheitsnetze in der Praxis

Strategieentwicklung · Gesundheitsnetze

Zweckverband Pflegezentrum Sarganserland

Region Sarganserland SG

Langjährige Begleitung von der Betriebsleitung bis zum regionalen Integrationsprojekt für sechs Gemeinden und acht Organisationen.

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Strategieentwicklung

Heime Uster

Stadt Uster ZH

Von der Versorgungsplanung über die Betriebs- und Raumkonzeption zur Standort- und Variantenbeurteilung.

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Strategieentwicklung

Brickermatte 2030+

Gemeinden Altdorf und Bürglen UR

Planung für ein neues Pflegezentrum mit 175 Plätzen und 32 Wohnungen für betreutes Wohnen, in Teambildung mit arc Consulting und Architektur AG.

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Strategie · Betriebsanalysen · Organisationsentwicklung

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Von der Vision über strategische Ziele bis zum Masterplan. Mit einem Sinn für das Machbare.

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